Der Volkstrauertag bietet Gelegenheit zur Besinnung und Andacht. Vielerorts kommen Menschen zusammen um diesen Tag gemeinsam zu begehen. Auch wenn der fünfzehnte November noch eine Weile hin ist, hier schonmal einige Veranstaltungstipps. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge Schleswig-Holstein, der Landtag, die Landesregierung und die Landeshauptstadt Kiel laden zu einer gemeinsamen Gedenkstunde am Sonntag, den 15. November, um 11:45 Uhr in den Plenarsaal des Landtages, Düsternbrooker Wehg 70, in Kiel ein.

Die Gedenkrede hält Minister a.D. Uwe Döring. Für das musikalische Rahmenprogramm ist das Orchester des Ernst-Barlach-Gymnasiums unter der Leitung von Neil Fellows zuständig. Besucher müssen am Eingang einen Personalausweis hinterlegen.

Unter dem Motto „Von Kaddisch bis Kalinka“ spielen ab 15 Uhr in der Jüdischen Gemeinde Kiel und Region Jochen Fahlenkamp und Boris Rosenthal zum Konzert auf. Wikingerstraße 6, 24143 Kiel.

Schöne Grüße, Thorsten Albrecht

Mancher Gaardener wird sich daran noch erinnern, es gab in Gaarden mal eine ganze Reihe alteingesessener Traditionsgeschäfte mit gutem und anspruchsvollem Sortiment. Mit Betten Mohr schließt nun noch eins und damit auch eines der letzten dieser Geschäfte. Aus dem linken Milieu heraus wird den Unternehmern in Gaarden gern unterstellt, deren Interessen seien denen der Gaardener Anwohner entgegengesetzt.

Besonders Herr Mohr, der regelmäßig die Verwahrlosung Gaardens öffentlich angeprangert hat, wird dafür gern heftig atackiert. Da kommt es manch chronischem Nörgler ganz gelegen, daß Mohr seinen Laden nun dicht macht und es wird nochmal kräftig nachgetreten. Das Sortiment sei ja völlig am Bedarf der Anwohner vorbeigegangen. Stimmt, sicherlich sind die meisten Gaardener nicht sonderlich interessiert an besonders hochpreisigen Produkten. Aber kaufen z.B. in der Holtenauer Straße denn nur Anwohner ein? Gewiss nicht.

Die gelegentlich vorgebrachte Behauptung, die Unternehmer, von denen es ja insgesamt gottlob immernoch einige in Gaarden gibt, würden mit ihrer Geschäftstätigkeit nicht zum Wohl der Gaardener beitragen ist ja schon deshalb unsinnig, weil ich mich  doch grade in einem Stadtteil wohlfühle, wenn es dort ansprechende Geschäfte gibt, die einen guten Ruf haben und auch Interessierte aus der ganzen Stadt zum Bummeln einladen.

Nun sind bei den Linken wohl einige Vertreter der Ansicht, die öffentliche Alkoholismus-Szene würde mehr zum Wohl Gaardens beitragen als die dort tätigen Unternehmer. Daher soll man sich, auch wenn es schwer fällt, nicht darüber wundern, daß die Gaardener Linke stets höchst widerwillig auf Vorschläge zur Eindämmung eben dieses Phänomens reagiert. Die Unternehmer werden dafür zum Buhmann gemacht, weil ein von ihnen immer wieder gefordertes ansprechendes und sauberes Straßenbild in den Augen der Linken für Anwohner, Kinder und Eltern, Arbeitnehmer und Erwebslose sowie Touristen und Kunden schlicht eine Zumutung zu sein scheint.

Nichtsdestotrotz hat der Ortsbeirat Gaarden sich auf Antrag der hiesigen CDU zu einem Appell an den Oberbürgermeister durchgerungen, in Sachen „Öffentlicher Alkoholismus“ beim Land nachzufassen. Fedor Mrozek von der CDU Gaarden hat sich dazu ausführlich geäußert. Die Sitzung kann beim Blogbeirat als Audioaufzeichnung anhört werden. Nachzulesen ist das Thema hier. Die Bedingungen für einen solchen Vorstoß könnten unter Schwarz/Gelb im Land selten günstig sein.

Beste Grüße, Thorsten Albrecht

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Gestern war Richtfest am ersten Abschnitt der Germania Arkaden. Es heißt, die Nachfrage nach Büroflächen in Kiel sei gut. Das wachsende Angebot an Flächen nicht nur über den Germania Arkaden, bald auch im neugestalteten Schwedenkai, entspräche der gegenwärtigen Marktsituation.

Hoffentlich ist der Bedarf weiterhin wachsend oder mindestens langfristig stabil, und wird mit diesen neuen Immobilien nicht nur Raum geschaffen für künftige konjunkturbedingte Leerstände.

Weiterhin habe ich die Hoffnung, daß aus dem Phänomen der „toten Städte“ Lehren gezogen wurden, und die Germania Arkaden nicht ausschließlich als Büroflächen konzipiert wurden, sondern ebenso auch Wohnungen vorweisen. Nur die Mischung von Wohnraum und Gewerbe schafft ein angenehmes und positives Gefühl bei Tag und bei Nacht. Die Kieler Holstenstraße ist in dieser Hinsicht ein gutes Beispiel dafür, wie man es NICHT machen sollte.

-Thorsten Albrecht

Der Ortsbeirat Gaarden tagte am Mittwoch in den Räumen der Jüdischen Gemeinde.

Für Bauinvestitionsmaßnahmen stehen für Gaarden aus dem Konjunkturpaket 2 Gelder in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro zur Verfügung. Die Maßnahmen im Brook allein werden mit 350.000 Euro gefördert. Weiterhin werden ein Kunstrasen für einen Sportplatz und zahlreiche weitere Baumaßnahmen im kommenden Sport- und Begegnungspark ebenso wie Sportanlagen im Umfeld der Coventry Halle gefördert.

Auch für die Umgestaltung des Vinetaplatzes stehen Mittel zur Verfügung. Vertreterinnen des städtischen Stadtplanungsamtes und des Amts für Wohnen und Grundsicherung legten ein Konzept vor. Im Ortsbeirat wurde von anwesenden Bürgern bemängelt, daß der Vinetaplatz nicht in erster Linie bauliche Verschönerungen brauche, sondern zuallererst eine Lösung des Problems des Öffentlichen Alkoholismus. Auch die Maßnahmen im Brook stehen zur Zeit unter keinem guten Stern. Eine riesige Krähenkolonie fällt dort den Anwohnern auf den Nerv und lädt nicht so recht zum gemütlichen Spaziergang ein.

Bezüglich der möglichen Umsiedelung der Saatkrähen muss seitens der Politik auf die Verwaltung Druck aufgebaut werden. Dabei haben alle Parteien im Ortsbeirat grundsätzlich ihre Unterstützung zugesagt. Das Problem des öffentlichen Alkoholismus kann man hingegen nur dann kurzfristig wirkungsvoll eindämmen, wenn betroffene Bürger an Innenminister Lothar Hay und die Fraktionen im Landtag deutliche Briefe schreiben. Denn SPD, SSW, FDP, und Grüne im Land blockieren die Wiederaufnmahme(!) der Öffentlichen Ordung in das Landesverwaltungsgesetz.

Langfristig wird sich die öffentliche Situation in Gaarden jedoch, darüber herrscht im Ortsbeirat auch weitgehende Einigkeit, ungeachtet der Details nur durch die Umsetzung eines Katalogs verbundener ordnungspolitischer, sozialer und bautechnischer Maßnahmen verbessern.

-Thorsten Albrecht

Am letzten Wochenende feierten einige Gaardener das Gaardener Straßenmusikfestival. Da ging es wieder bunt und vielfältig zu. Es spielten gut 20 Bands, Musiker und Künstler. Jennifer Ruske berichtete für die Kieler Nachrichten und hat auch schöne Fotos gemacht. Ob es viele Besucher auf den Platz gezogen hat, geht daraus nicht sehr deutlich hervor. Das freundliche Wetter ist allerdings, ähnlich wie die gute Laune der Künstler, unschwer erkennbar.

Zeitgleich feierte in Wellingdorf der Wassersportclub Ellerbek e.V. sein traditionelles Hafenfest. Es gab Klönschnack, lecker Fisch, Musik für die Großen und Spiele für die Kleinen. Dieses Fest wird schon gefeiert, seit es den Verein gibt, seit 46 Jahren. Und es gab sogar Hafenrundfahrten und einen Auftritt der Cheerleader der Baltic Hurricanes.

-Thorsten Albrecht

Wenn ich das vor wenigen Tagen richtig gesehen habe, wird die Tankstelle am neuerschlossenen Gewerbegebiet am Theodor-Heuss-Ring (bisher mit KfZ-Service und Motorrad-Ausstatter) eine Shell. Zumindest wurden von den Servicekräften mit den weissen Lieferwagen an den Zapfsäulen Embleme angebracht, die aus mittlerer Entfernung dem Shell-Emblem zum verwechseln ähnlich sehen.

Das deutet auch darauf hin, daß nun bald eine neue Tankstelle für mehr Umsatz in Gaarden sorgt, wenn auch nur am Gaardener Rand. Zumindest ein kleiner Schritt in die richtige Richtung ist mit der offenbar in Aussicht stehenden Eröffnung getan, nämlich die wirtschaftliche Belebung Gaardens durch die Nutzung des Durchgangsverkehrs.

Ich habe die Hoffnung, daß ein gut positioniertes und darum erfolgreiches Gewerbe weiteres Gewerbe nach sich zieht. Gerade wegen der begrenzten Flächen im Randbereich sehe ich die Möglichkeit, daß langfristig eben auch das Gaardener Zentrum bzw. das Gebiet Hörngelände/Postfuhrhof/Zentrum von dieser Entwicklung profitiert. Auch wenn dazu noch im Zentrum Gaardens die eine oder andere Baustelle wie Sauberkeit, Verkehrsführung und das Soziale Erscheinungsbild angepackt werden müssen. Man kann nunmal nicht alles haben und schon garnicht sofort.

-Thorsten Albrecht

Am Schwedendamm geschehen regelmäßig schwere Unfälle. Ein schockierter Anwohner, der bereits mehrfach über die ungünstige Verkehrssituation für Linksabbieger an der Kreuzung Schwedendamm / Preetzer Straße geklagt hatte, schrieb sich vor wenigen Tagen den Schrecken von der Seele. Mit einem Foto von zertrümmerten und überschlagenen verunfallten Autos auf der Kreuzung verdeutlichte er das Problem auch dem Uneinsichtigsten. Ich staune zwar über das Foto, käme mir aber vor wie die Bild-Zeitung, wenn ich es hier posten würde.

Herr F. schreibt: „Die nach dem letzten Unfall in der letzten Woche komplett erneuerte Ampelanlage an der Einmündung zur Sörensenstraße hatte eine Lebensdauer von gerade einmal 8 Tagen. Nach dem entsetzlichen Unfall vom heutigen Abend (s.Foto) sind ihre Überreste noch nicht einmal mehr zu erkennen.“

Die Situation ist altbekannt. So musste er in den letzten10 Tagen 5 Verkehrsunfälle ebendort miterleben. Davon leider 2 sehr schwere mit mehreren (Schwer-) Verletzten aus der immer wieder gleichen Gefahrenkonstellation heraus. „Es ist die immer wieder gleiche Unfallsituation, um deren Abhilfe ich den Ortsbeirat bereits im Sommer 2007 (s.auch KN vom 27.09.07) gebeten hatte und Sie sich unter Hinweis auf die vom Unfalldienst geführten Statistiken bis heute nicht ernsthaft gekümmert haben.“, schreibt Herr F.

Es hat bisher wohl hoffentlich „nur“ Sachschäden und Schwerverletzte gegeben. Die Verkehrsführung sollte dringend überarbeitet werden bevor schlimmeres geschieht als „Kleinholz“. Ich bleibe an der Sache dran.

-Thorsten Albrecht

Wer Schüler der Gustav Friedrich Meyer Schule war, wird es kennen. Allgemeines Unwohlsein, grobe Unlust sich allmorgendlich zum Zweck der Belehrung und Unterrichtung in die Schule zu begeben, allein das frühe Aufstehen ist ja schon immer irgendwie schwer gefallen. Jetzt endlich gibt es eine plausible Erklärung dafür, warum tausende Schüler in den letzten Jahrzehnten täglich diese unerklärlichen Symptome vespürten. Endlich deshalb, weil wir schon beinahe glaubten, das habe an uns selbst gelegen.

Weit gefehlt. Gustav hat Schuld. Genaugenommen: Gustav Friedrich Meyer, seines Zeichens Mittelschullehrer. Wikipedia weiß über diesen Meyer, nach dem die Gaardener Gustav Friedrich Meyer Realschule benannt ist:

Gustav Friedrich Meyer * 28. Februar 1878 in Pönitz, Ostholstein; † 29. Juli 1945 in Neustadt in Holstein) war ein deutscher Volkskundler.

Meyer war Mittelschullehrer in Kiel und wirkte als Mitarbeiter am „Schleswig-Holsteinischen Wörterbuch“, das von Otto Mensing herausgegeben wurde. Schon vor dem ersten Weltkrieg begann er mit volkskundlicher Sammelarbeit im Dänischen Wohld und im Lauenburgischen. Nach der Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft setzte er seine volkskundlichen Erkundungsreisen durch ganz Schleswig-Holstein fort und sammelte Märchen, Sagen, Volksglaubensberichte, Schwänke, Rätsel, Lieder und Berichte über Brauchtum. Sein Archiv befindet sich heute in der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek in Kiel.

Ein verdienstvoller Mann könnte man meinen. Doch weit gefehlt, heißt es nun plötzlich. Meyer habe einiges auf dem Kerbholz. Habe seine wissenschaftliche Arbeit in den Dienst der Nazis gestellt, sagt Frau Dr. Eckert, Leiterin der GFM-Realschule. Nun kann sich in den Augen manches Linken erfahrungsgemäß Jeder, der in der bösen Zeit nicht konsequent ortsabwesend war, oder wem der Pulvergeruch aus dem aktiven Dienst bei der Resistance nicht mehr ausreichend anhaftet, damit allein schon verdächtig machen, einer „von Denen“ gewesen zu sein. Zu prüfen wäre nun in meinen Augen, WAS Meyer tatsächlich getan, gesagt oder geschrieben hat. Der Sache werde ich mal nachgehen.

Quelle: Schulporträts des Landes Schleswig-Holstein

Quelle: Schulporträts des Landes Schleswig-Holstein

Schließlich bin ich selbst auf die Gustav Friedrich Meyer Schule gegangen. In Wahrheit hat es niemals wegen seines Namens oder seines Werkes irgendwelchen Konflikt zwischen Schülern oder Angehörigen unterschiedlicher Kulturen oder Volksgruppen gegeben. Und ich frage, warum hat es jahrzehntelang bis heute offenbar den Schülern nicht geschadet auf eine Gustav Friedrich Meyer Schule zu gehen? Die Schulleiterin Frau Dr. Eckert meint, Meyers Haltung entspräche nicht dem Leitbild der Schule, weil man viele Kulturen integrieren wolle.

Jetzt frage ich mich, ohne bisher genau zu wissen, wie sich Meyer zur Integration fremder Kulturen geäußert hat, ob nicht gerade das Werk und Leben eines Sammlers heimatkundlicher Güter im holsteiner Raum zur Ausbildung eines gemeinsamen identitären Bewusstseins innerhalb vieler verschiedener zu integrierender Kulturen beitragen kann? Zur Integration also beitragen kann?

Ich befürchte, daß die Begründung der besseren geografischen Verortbarkeit einer „Gemeinschaftsschule am Brook“  lediglich ein vorgeschobener Grund ist. Und ich befürchte weiter, daß hier primär von einigen es GUT meinenden Sozialdemokraten und Linken dem ideologisch fundamentierten Drang zur politisch korrekten historischen Säuberung des Straßenbildes (und des öffentlichen Raumes an sich) Rechnung getragen werden soll, dem neben tatsächlich und offenkundig traditionsunwürdigen Personen auch gelegentlich Persönlichkeiten zum Opfer fallen (gefallen sind), denen man letztlich nicht viel mehr als eine nach heutigen Maßstäben(!) zu undeutliche Distanz zum gesellschaftlichen Mainstream ihrer Zeit nachsagen kann.

Bisher haben meine Erkundigungen und Recherchen im Landesarchiv noch keinerlei Belege zu den Vorwürfen gegen Meyer ans Licht gebracht. Ich bleibe dran. Die Entscheidung wird übrigens endgültig vom Schulausschuss und der Ratsversammlung getroffen werden müssen. Auf der Tagesordnung des nächsten Schulausschusses steht dieser Tagesordnungspunkt jedoch noch nicht. Bis es soweit ist, hoffe ich hier mit weiteren Details Licht ins Dickicht zu bringen.

-Thorsten Albrecht

Pustekuchen. So hat das Land Schleswig-Holstein unsere Stadt Kiel lange nicht in die Pfanne gehauen. Mehrere Wirtschaftsminister haben der Stadt in den letzten Jahren immer wieder die Landesmittel für den Bau des Maritimen Wissenschaftsmuseums (Science Center) zugesichert. Unter dem Eindruck dieser finanziellen Absicherung hat die Stadt mehrere Millionen Euro(!) in die Planung und Konzeption fließen lassen. Die Verwaltung hat auch auf kritische Nachfrage hin immer Stein und Bein geschworen, das Konzept sei realistisch, das Museum werde ein wirtschaftlicher Erfolg, ein Magnetpunkt für Touristen in Kiel.

Nun dieser kalte Rückwärtssalto mit dem das Land Schleswig-Holstein sich aus der Verantwortung nimmt. Kritik an diesem unmöglichen Betragen wird wohl kaum aufkommen. Schließlich hat die große Koalition gemeinschaftlich das Science Center begraben. Hey, es gibt jetzt wieder ein günstiges Grundstück mit Seeblick in Citylage! - Thorsten Albrecht

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Hätte nicht irgendein besorgter und es sicherlich GUT meinender Umweltschützer vorgestern dazu aufgerufen sämtliche „kommunalen Größen“ unserer Stadt anzumailen um vor den Konsequenzen zu warnen, die ein jährlich stattfindendes Speedboot-Rennen für die Schweinswal-Population in der Ostsee hätte, ich hätte nie von diesem hochinteressanten Spektakel erfahren.

Ich liebe selbstverständlich Speedboot-Rennen und würde mir liebend gerne eins ansehen. Ein ganzes Wochenende Speedboot-Rennen vor Schilksee wäre doch traumhaft. Ein Erlebnis für die ganze Familie!

Das Resultat dieses Aufrufes ist nun allerdings, daß eine riesige Garnitur von Ortsbeirats-Hinterbänklern wie mir und womöglich- ist nur ne Vermutung- auch Organisatoren, Sponsoren und Veranstalter seit zwei Tagen von einer völlig irrsinnigen Spam-Attacke getroffen werden. Per copy&paste wird immer ein und der selbe Text von unterschiedlichsten Absendern verschickt. Leute, so macht man vielleicht Kampagnen, sich aber sicher keine Freunde.

Erstmal muss ich sagen, klingt in meinen Ohren diese ganze Geschichte ein bisschen nach Panikmache. Wer Lust hat soll bitte die Berichte in der KN nachlesen, ich glaube nicht ganz, daß diese Speed-Boot Rally an zwei Tagen im Jahr auf einer schmalen Route (15 Meter breit) der Schweinswal-Population ernsthaft schadet. Diese von dem Veranstaltungs-Gegnern beschriebenen Distanz-Schäden durch den Lärm können genauso durch Fährschiffe und gewöhnliche Sportboote verursacht werden die den ganzen Sommer an der Küste auf und ab flitzen. Die Kollisionsgefahr ist in meinen Augen auch nicht größer als bei regulärem Bootsverkehr.

Sollte es überzeugende Belege für die These der Tierschützer geben, bin ich gern zu einer erneuten Auseinandersetzung mit dem Thema bereit. Ich mag jedenfalls Wale UND Speedboot-Rennen.

-Thorsten Albrecht